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Die Olympiastrecke von 1972 ist seit Jahrzehnten Maßstab und Vorbild bei der Konzeption neuer Strecken. Im Grunde genommen gibt es hier drei Strecken mit Schwierigkeitsgraden
von einer Kinderstrecke bis hin zum Weltniveau: den Jugendkanal, den Hochablaß und den eigentlichen Eiskanal. Der Eiskanal bietet ein ebenso anspruchsvolles wie abwechselungsreiches Wildwasser mit
Stufen, Walzen und Kehrwassern.
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Der Eiskanal bietet bei nahezu jedem Wasserstand ausgezeichnete Trainingsmöglichkeiten, der Kanal ist, abgesehen von den Wintermonaten, ständig geöffnet. Leider wissen das
auch viele andere. So muß man sich, besonders im Hochsommer, den Kanal mit vielen anderen teilen. Zeitweise reservieren sich auch Mannschaften den gesamten Eiskanal, so daß dann für alle anderen Training
nur auf den beiden anderen Kanälen möglich ist. Das weit verzweigte Kanalsystem bietet ausreichend Gelegenheit zum Ein- und Ausfahren.
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Der Kanalboden ist glatt, die Einbauten abgerundet. Alle Spalten sind mit Holz oder Gummilappen abgedeckt, am Ende des Eiskanals hält ein Rechen Boote auf, bevor sie in den
Lech verschwinden können. Kurz gesagt: die Strecke ist so sicher, wie eine Wildwasserstrecke nur sein kann.
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Die Lage in einem Stadtpark sorgt zwar für Nähe zur Innenstadt, preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten stehen hier jedoch nicht zur Verfügung. Das Übernachten an der Strecke
wird nicht gerne gesehen, auf dem Parkplatz ist es ausdrücklich verboten. Sanitäre Einrichtungen stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.
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Bundesleistungszentrum Augsburg, Am Eiskanal 30a 86161 Augsburg Tel.: 0821/324 9703 Fax: 0821/324 9705 Internet: www.kanuzentrum-augsburg.de e-mail: mail@kanuzentrum-augsburg.de
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Fotos: Jörg Blees Text: Thomas Heuer www.kanustrecken.de
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